Analyse der aktuellen Goldmarktentwicklung vom 16. April:

Analyse der aktuellen Goldmarktentwicklung vom 16. April:



Aussage der Nachrichten:
Risikoaversion kühlt ab

Der Goldpreis stieg und fiel am Montag und erreichte während der Sitzung ein Rekordhoch von 3245,51 $/Unze, bevor er wieder nachgab und schließlich bei 3210,39 $ (minus 0,85 %) schloss. Hauptgrund dafür ist die Befreiung einiger Elektronikprodukte durch das Weiße Haus von hohen Zöllen und die damit verbundene Erholung der Risikobereitschaft am Markt.

Wichtige Ereignisse:
Erwartungen hinsichtlich des Politikwechsels der Fed: Sollte das Risiko einer Rezession steigen, könnte die Fed Zinserhöhungen aussetzen oder sogar senken, was den Goldpreis langfristig stützen würde.
Geopolitische und zollpolitische Dynamik: Die endgültige Höhe der US-Zölle auf China und der Verlauf der FOMC-Sitzung im Juni könnten Marktschwankungen auslösen.
Tagesdaten: US-Importpreisindex im März, New Yorker Fed-Index für das verarbeitende Gewerbe im April sowie Finanzberichte von Bank of America, Citigroup usw.
Wichtige Ereignisse der Woche: Rede von Fed-Vorsitzendem Powell + US-Terrordaten (Einzelhandelsumsätze) oder weitere Präzisierung des geldpolitischen Kurses.

Wichtige Punkte des Long-Short-Spiels
Positive Faktoren: Mögliche Rezession, Lockerung der Fed und geopolitische Unsicherheit.
Negative Faktoren: Verbesserung der kurzfristigen Risikobereitschaft, Erholung des Dollars, Nachfrage nach Rückrufen aufgrund technischer Überkauftheit.

Technische Analyse:
Tagesniveau

Spitzenrisiko: Der Montag schloss negativ und konnte das Hoch von 3245 nicht halten. Sollte dieses Niveau am Dienstag und Mittwoch nicht durchbrochen werden, könnte dies den Höhepunkt bestätigen und einen tiefen Rückruf auslösen.

Wichtige Unterstützung: Bereich 3200–3205 (vorheriges Durchbruchsniveau). Sollte dies scheitern, könnte der Kurs auf 3180–3150 fallen.

H4-Zyklus

Kurzfristiger Trend: Aktuell hält der Kurs die Bollinger-Mittellinie (bei 3195). Bleibt er darüber, könnte er erneut in den Bereich von 3235–3245 steigen.

MACD-Indikator: Bildet sich ein Dead Cross und schwächt sich das Momentum ab, verstärkt sich das Callback-Signal.

Strategie
Kurzfristig:
Kurzfristige Chance: Erholung in die Druckzone von 3230–3235 und Short-Positionierung mit geringer Position. Stop-Loss über 3245, Ziel 3210–3200.

Long-Position-Chance: Long-Positionierung nach Stabilisierung des Pullbacks bis zum Unterstützungsband von 3200–3205. Stop-Loss unter 3190, Ziel 3220–3230.

Mittelfristig: Schließt die Tageslinie kontinuierlich negativ und fällt unter 3200, können Sie eine Short-Position mit einem Ziel von 3150–3100 eröffnen. Im Gegenteil: Bei einem Durchbruch von 3245 sollten Sie Ihre Long-Positionen weiterverfolgen und 3280 im Auge behalten.

Wichtige Punkte:
Widerstand: 3230–3235 (Intraday-Stärke-Schwäche-Grenze), 3245 (historisches Hoch).
Unterstützung: 3205–3200 (Bullen- und Bären-Wettbewerbsbereich), 3195 (H4-Mittellinie), 3180 (Halslinie).

Risikowarnung:
Achten Sie auf Powells Rede, die restriktive Signale aussendet, oder auf Einzelhandelsdaten, die die Erwartungen übertreffen. Dies könnte eine Erholung des US-Dollars und einen starken Rückgang des Goldpreises auslösen.

Sollte sich die geopolitische Lage verschärfen (wie beispielsweise der Konflikt im Nahen Osten), wird die Eigenschaft von Gold als sicherer Hafen erneut unterstrichen.

Fazit: Gold steht kurzfristig unter technischem Korrekturdruck, die mittel- und langfristige bullische Logik bleibt jedoch unverändert. Es wird empfohlen, sich tagsüber auf hohe Short-Positionen zu konzentrieren, strikte Stop-Loss-Positionen einzuhalten und Nachrichtenkatalysatoren aufmerksam zu verfolgen.

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