SHORT ORDER @ CT_COTTON NO.2 // COT - Strategie

SHORT ORDER @ CT_COTTON NO.2 // COT - Strategie

Guten Abendliebe Trader,

Ich lege für Montag eine Stop-Sell-Order in den Markt CT, also dem Cotton No.2 Future.

Das Signal kommt vom Commercial-Index!

Hier die Eckdaten:

SHORT auf Tagesbasis im CTN2025 - Future (Cotton No.2 - Kürzel: "N" - Juli 2025 Kontrakt).

Stop-Sell-Order: 68,41

Stop-Loss liegt 7% über dem Entrypreis bei 73,22 (Risiko/Kontrakt: 2395 $)

Target-Exit ist 9% unter dem Entrypreis bei 62,27 (Gewinn/Kontrakt: 3079 $)

Aktivierung der BreakEven-Schwelle: Ab 6% Kursplus ( 64,32 ) wird dieser zum Handelsschluss aktiviert.
Sobald ich diese Schwelle unterschritten habe, wird der Initial-StopLoss durch einen Trailstop abgelöst.

Strategie-Eckpunkte:
Trefferquote: 77% ( Trefferquote NUR für SHORTs: 81% )
Profitfaktor: 5.64
Laufzeit im Durchschnitt: ~27 Handelstage

Bevor ich einen Trade in einem A-Markt eingehe, schaue ich mir mittlerweile immer gerne ein Deep Research von ChatGPT 4.5 an und passe dadurch noch einmal mein Risiko an. Wer Interesse hat, kann es gerne lesen. Es würde mich jedoch nicht von meinem Trade abhalten, sondern maximal dazu führen, dass ich mein Risiko etwas anpasse!

Fazit: Einschätzung der Short-Trade-Idee (CTN25)
Unter Abwägung aller oben analysierten Faktoren erscheint der geplante Short-Trade im Juli 2025 Baumwollkontrakt gut nachvollziehbar und grundsätzlich sinnvoll, wenngleich nicht ohne Risiken. Auf der pro-Seite stehen vor allem die Fundamentaldaten: Ein hohes Überangebot (üppige Lagerbestände weltweit, speziell in den USA) trifft auf eine eher schleppende Nachfrage – ein Umfeld, das tendenziell fallende Preise begünstigt. Die Terminkurve im Contango bestätigt, dass aktuell kein Engpass eingepreist ist, was einen Short unterstützt.

Außerdem signalisiert die COT-Analyse, dass die vormals optimistischen Commercials ihre Haltung geändert haben und keine weitere Preisstärke mehr erwarten; das vom Signalgeber erwähnte COT-Short-Signal zeigt an, dass die „smarten“ Marktteilnehmer eher mit sinkenden oder seitwärts laufenden Kursen rechnen. Diese Konstellation kann dem Trader Rückenwind geben, zumal etwaige Eindeckungsrallyes der Spekulanten bislang moderat blieben.

Die geopolitische Lage liefert ebenfalls eher Gegenwind für Preise (schwache Textilnachfrage, Handelshemmnisse) und verstärkt den bärischen Grundton. Dem gegenüber stehen jedoch einige Kontra-Punkte, die man nicht ignorieren darf.
Erstens die Saisonalität: Baumwolle befindet sich noch in einer Zeit, die historisch oft von fester bis steigender Tendenz geprägt ist. Es besteht das Risiko, dass saisonale Käufer oder ein spätes Frühlingshoch den Preis in den nächsten Wochen noch einmal anziehen lassen – kurzfristige Gegenbewegungen nach oben sind also möglich, bevor der Abwärtstrend einsetzt.

Zweitens das Wetter/Bepflanzungsrisiko: Sollte es in wichtigen Anbauregionen zu Problemen kommen (z.B. Dürre, Überschwemmung oder Pflanzverzögerungen), könnten Bullenspekulationen rasch aufflammen und den Markt gegen den Trade laufen lassen. Insbesondere in einem Markt mit hohem Short-Interesse könnten Wetter-News zu schnellen Covering-Rallyes führen. Drittens ist zu bedenken, dass die reduzierte Anbaufläche perspektivisch den Boden für Preise nach unten absichert – d.h. Händler wissen, dass im Herbst vermutlich weniger Baumwolle kommt, was extreme Preisstürze unwahrscheinlicher macht, solange Nachfrage nicht noch weiter einbricht. Das avisierte Kursziel von 62,27 cents ist ambitioniert, liegt aber durchaus im Rahmen der jüngsten Handelsspanne (im März 2023 lag der Preis sogar um 60 c) und wäre mit Abbau der spekulativen Shorts sowie weiterer Nachfrageschwäche erreichbar. Insgesamt bietet der Trade ein vernünftiges Chance-Risiko-Verhältnis.

Wenn man die genannten Aspekte zusammenführt, überwiegen leicht die bärischen Faktoren – es gibt also gute Gründe anzunehmen, dass der Baumwollpreis in den kommenden Wochen eher fallen wird. Der Short-Trade bei 68,41 c mit Ziel 62,27 c ist daher realistisch und gut begründet. Wichtig ist jedoch, Disziplin und Risikomanagement walten zu lassen. Der gesetzte Stop-Loss bei 73,22 c sollte konsequent beachtet werden, denn ein Anstieg über dieses Niveau würde bedeuten, dass der Markt trotz aller negativen Fundamentaldaten Stärke zeigt (möglicherweise getrieben durch kurzfristige Faktoren). Solange der Stop nicht gerissen wird, heißt es Geduld bewahren – Baumwolle ist erfahrungsgemäß volatil, und Rücksetzer brauchen manchmal Zeit. Die fundamentale Überversorgung und die Positionierung der Profis sprechen dafür, dass ein Abwärtsschub kommen kann. Kurzum: Der Short-Trade erscheint zum jetzigen Zeitpunkt gut durchdacht und chancenreich. Bleibt man diszipliniert und lässt sich von Zwischenrallyes nicht verunsichern, stehen die Chancen nicht schlecht, dass der Trade am Ende erfolgreich das anvisierte Kursziel erreicht. Viel Erfolg!

Gute Trades :) und ein einen guten Start in die neue Woche :)

Daniel

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